1 Kurz-CV
2 Akademischer Werdegang
3 Medienpraxis
4 Kompetenzen & Lebensdaten

1 Kurz-CV
Seit 2004 lehre ich an der ifs internationale filmschule köln, bis 2006 als Professor für Ästhetik und Kommunikation, seitdem als Professor für Angewandte Medienwissenschaften mit Schwerpunkt audiovisuelle Kunst und Kommunikation.
Vor meiner Lehrtätigkeit arbeitete ich als Redakteur für TransAtlantik, als Ressortleiter und Reporter für den stern, als Chefreporter für Tempo sowie über ein Jahrzehnt in den USA als freier Fachautor mit dem Schwerpunkt soziale, kulturelle und ästhetische Konsequenzen der Digitalisierung für (audio-) visuelle Kunst und Kommunikation.
Studiert habe ich Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik an der FU Berlin. Meine Magisterarbeit beschäftigte sich mit dem modernen Drama, meine Dissertation mit der Digitalisierung von Kunst und Unterhaltung.
Geschrieben habe ich zehn Sachbücher, darunter Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1990) und Cyberland. Eine Führung durch den Hightech-Underground (1996), drei Romane, darunter Bogarts Bruder (1996), einige Drehbücher und Hörfunktexte sowie rund 400 Aufsätze, Essays, Kurzgeschichten und Reportagen. Gegenwärtig bereite ich die Publikation zweier Monographien sowie einer mehrbändigen Kulturgeschichte der Digitalisierung vor.
Gemeinsam mit Prof. Björn Bartholdy leite ich seit 2010 das Cologne Game Lab an der FH Köln.
Seit 2008 gehöre ich der Jury des von Staatsminister Neumann vergebenen Innovationspreises für den deutschen Film an, seit 2009 dem Filmförderungsausschuss der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.

2 Akademischer Werdegang
2010, Juni
Leitung der Summer School "People on Sunday 2010", einer Gemeinschaftsunternehmung der ifs internationale filmschule köln und der UCLA Film School
2010, Mai
Akkreditierung des Masterstudiengangs Game Development and Research
2010, April
Ernennung zum Direktor des Cologne Game Lab (gemeinsam mit Prof. Björn Bartholdy)
2009, Januar
Das Cologne Game Lab (FH Köln / ifs köln; Leitung gemeinsam mit Prof. Bartholdy) und das Serious-Games-Projekt "ssl - sportlich spielend lernen" (ifs köln, Leitung gemeinsam mit Prof. Wessely) zählen zu den Gewinnern des ersten Förderwettbewerbs Medien.NRW.
2008, September
Initiierung des Forschungs- und Weiterbildungsprojekts im Bereich Serious Games "ssl - sportlich spielend lernen" an der ifs (gemeinsam mit Prof. Dominik Wessely).
2008, März
Eintritt in das Leitungsgremium des Projekts Cologne Game Lab (Inhalte & Design für Games / non-lineare Medien), als Verantwortlicher für Lehre Game-Design (zusammen mit dem Initiator Prof. Björn Bartholdy, KISD, / verantwortlich für Lehre A/V-Design); angestrebt werden ein Master-Studiengang Game Development and Research sowie Weiterbildung und Forschung

2008, Januar
Ernennung zum Vorsitzenden des Prüfungsausschusses der ifs internationale filmschule köln (zweite Amtszeit)
2006, August
Professur für Angewandte Medienwissenschaften mit Schwerpunkt audiovisuelle Kunst und Kommunikation, ifs internationale filmschule köln / Fachhochschule Köln (Änderungsvertrag nach Bleibeverhandlungen)
2006, Juli
Ruf an die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, abgelehnt
2006, Juli
Aufstockung der halben auf eine volle Professur an der ifs internationale filmschule köln
2006
Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der von Prof. Dr. Erhard Schütz et al. hrsg. Zeitschrift zur Sachbuchforschung Non Fiktion
2005, Februar
Ernennung zum Vorsitzenden des Prüfungsausschusses der ifs internationale filmschule köln

2004, November
Ruf an die ifs internationale filmschule köln / Fachhochschule Köln auf eine Professur für Ästhetik und Kommunikation, Schwerpunkt: ästhetische und kommunikative Konsequenzen der medialen Digitalisierung (befristet, Teilzeit)
2004, Februar
Abschluss des Promotionsverfahrens: summa cum laude
2000-2003
Abfassung der Dissertation Digitalisierung. Die transmediale Konversion von Kunst und Unterhaltung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
2000
Ausgliederung, separate Veröffentlichung der kommunikationstheoretischen und kommunikationsgeschichtlichen Studien (insbes. Kommunikette 2.0, *2002)
1995-2000
Konzeption des wissenschaftlich-ästhetischen Projekts einer transmedial präsentierten Theorie und Geschichte der Digitalisierung von Kunst und Unterhaltung
1993 ff.
Forschung zu den Konsequenzen der Digitalisierung für Kunst und Kommunikation; Veröffentlichungen in Sammelbänden, Fach- und Publikumszeitschriften (sowie literarisch-publizistische Tätigkeit, s. u. Medienpraxis)
1993
Veröffentlichung von Teilen der älteren, analoge Produktionsbedingungen voraussetzenden Studien zum Medientransfer am Beispiel der Adaptation eines Stoffes an diverse Gattungen und Medien („The Postman Never Stops Ringing“)
1989-1992
Die Einsicht in die ästhetische Wende, welche die Digitalisierung für alle Künste bedeutet, führt zur Neuorientierung auf den Konnex zwischen künstlerischem und medial-technischem Fortschritt
1985-1990
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL) der FU Berlin. Eigenständige Abhaltung von Grundkursen und Proseminaren sowie von Hauptseminaren zusammen mit Prof. Dr. Eberhard Lämmert. Arbeit an der Dissertation zum Medientransfer
1981
Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Konzeption einer Dissertation zur Geschichte und Theorie von Adaptation und Medientransfer
1979/80
Magister Artium: mit Auszeichnung
1979
Mitarbeiter eines Erzählforschungsprojekts der VW-Stiftung (Leitung Prof. Dr. Eberhard Lämmert)
1977/78
Studentischer Tutor am Institut für AVL der FU Berlin
1973-1980
Studium Freie Universität Berlin: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL), Germanistik, Amerikanistik, Geschichte. Schwerpunkte: Medientheorie, Mediengeschichte, Ästhetik & Kommunikation; Verhältnis von Literatur und (audio-) visuellen Medien (Bildende Kunst, Drama, Funk, Film, TV)
3 Medienpraxis: Autor, Redakteur, Berater
2009, Oktober
Juror Bild-Kunst-Förderpreis der KunstFilmBiennale 2009
2009, Juni
Berufung durch den Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen Andreas Krautscheid in den Filmförderungsausschuss der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen (für drei Jahre)
2008, August
Eintritt in den editorischen Beirat von parapluie — elektronische zeitschrift für kulturen · künste · literaturen
(–>hier)
2008, Juli
Berufung durch Staatsminister Bernd Neumann in die Jury zur Vergabe des Innovationspreises der Filmförderung (für drei Jahre)
2005 ff.
Fachjournalist und Medienberater in Deutschland. Schwerpunkte: Computer und Vernetzung, digitale Medien und Kommunikation. Beiträge zu Sammelbänden sowie Zeitschriften, u. a. Der Spiegel, NZZ Folio, Film-Dienst, Telepolis, Zeitschrift für Personalführung, Schweizer Monatshefte
2001
Arbeit an Kommunikette 2.0 (SC 2002)
1999
Ausstellungskonzept für den Teilbereich „digitale Zukunft des Kinos“ im Filmmuseum Berlin; Beitrag zum Museumskatalog
1998
Roman Bogarts Bruder erhält Deutschen Krimipreis

1997
Arbeit am Roman Perlen für die Säue (HC 1999, TB 2001)
1995/96
Arbeit am Roman Bogarts Bruder (HC 1997, TB 1998)
1995
Arbeit an dem Bukowski-Buch Portrait of a Dirty Old Man Dying (d HC 1996, e SC 2000)

Mit Charles Bukowski, San Pedro, California, 1994 (Foto: Michael Montfort)
1995-2004
Freier Journalist in den USA. Schwerpunkt: Digitalisierung — digitale Medien, digitale Künste, digitale Kommunikation, Computer und Vernetzung. Beiträge u. a. für die Tageszeitungen Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Los Angeles Times, Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Die Welt; die Wochenzeitschriften Financial Times Deutschland, Der Spiegel, Weltwoche, Die Zeit; die Monatsmagazine Cinema, DU, Internet Professionell, NZZ Folio, Spiegel Special sowie Kursbuch, pl@net, Telepolis, c’t - magazin für computertechnik

Arbeitszimmer auf der Canyon Creek Ranch, Snowflake, Arizona
(aus dem Spiegel-Special-Artikel Einsame Adler, Mai 1997)
1994-1996
Arbeit an dem Reportagebuch Cyberland. Eine Führung durch den Hightech-Underground. Längere Recherchen an der US-Westküste, zahlreiche Interviews mit Forschern und Theoretikern zum zivilisatorischen Prozess der Digitalisierung. Einzelveröffentlichungen sowie Buch (SC 1996, TB 1998)
1993-1994
Arbeit an dem Filmbuch Spion unter Sternen. Lauschangriffe auf Hauptdarsteller (SC 1994)

Als Tempo-Reporter mit Anthony Hopkins, Berlin 1992
1993
Arbeit an dem Filmbuch Der Übernehmer. Volker Schlöndorff in Babelsberg (SC 1993)
1992-1995
Chefreporter Tempo (Hamburg)

1992
Arbeit an Endspieler, einer Sammlung von Essays, Reportagen und Kurzgeschichten aus der vergehenden „alten“ Bundesrepublik (SC 1993)
1990-1991
Berater der Chefredaktion Elle (München).
1987-1989
Arbeit am Roman Der Ausweg (HC 1989, Vorabdruck im stern)
1985ff.
Arbeit an dem film- und kulturgeschichtlichen Projekt Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1933 1940). Veröffentlichung als Serie im stern (1988), Einzelveröffentlichungen sowie Buch (HC 1990, TB 1993)

Als stern-Reporter mit Andy Warhol in der Factory, New York, 1985
1983-1990
Ressortleiter & Reporter stern (Hamburg)

1981-1982
Redakteur TransAtlantik (München)

1980
Freier Journalist in Berlin. Reportagen und Essays u. a. für TransAtlantik, Tip; Hörfunk- und Filmarbeiten

4 Kompetenzen & Lebensdaten
Allgemeine Kompetenzen
Kommunikative und intellektuelle Stärken: transkultureller und transdisziplinärer Transfer von Wissen; insbesondere zwischen den USA und Europa, zwischen Wissenschaft und populären Medien sowie zwischen den älteren Wissenschaften von den Künsten (Literatur- und Kunstwissenschaften, Ästhetik) und den neueren, von der Digitalisierung geprägten Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaften
Sprachkenntnisse: Deutsch fließend in Wort und Schrift (native), Autor von fiction & non-fiction; Englisch fließend in Wort und Schrift (near native), Autor von non-fiction; Großes Latinum; rudimentäre Kenntnisse Französisch
Professionelle Kompetenzen
Pädagogische Praxis: langjährige Lehrerfahrung; u.a. durch universitären Unterricht, Vortrags- und Beratungstätigkeit
Journalistische Praxis: langjährige Redaktions- und Managementerfahrungen; u. a. durch Tätigkeit Ressortleiter und Reporter stern sowie Chefreporter Tempo; Erfahrung als freier Autor und Fachjournalist für Computer, Vernetzung, digitale Medien, u. a. sieben Jahre für c’t – Magazin für Computertechnik
Künstlerische Praxis: multimedialer Erzähler und Mediendesigner; u. a. als Verfasser von Romanen und Drehbüchern sowie durch (Mit-) Arbeit an einer Vielzahl von Off- und Online-A/V-Medienproduktionen; ästhetischer Schwerpunkt: Amalgamierung europäisch-amerikanischer Erzähltraditionen in Text- und A/V-Medien
IT-Praxis: professionelle Kenntnis Mac OS (seit 1984) und Windows OS (seit 1996), Basiskenntnisse Linux (seit 2002); Vertrautheit mit rund zwei Dutzend einschlägigen Kommunikations-, Narrations- und Multimedia-Anwendungen durch kritisches Testen als Technikpublizist sowie eigene Nutzung in wissenschaftlicher Arbeit und ästhetischer Produktion
Lebensdaten
1955: Geburt, deutsche Staatsbürgerschaft (Hannover)
1973: Abitur Leibnizschule (Hannover)
1980: Magister Artium, mit Auszeichnung (FU Berlin)
1983: Heirat mit Elke Freyermuth, geb. Waldvogel (Berlin)
1989: Einwanderung in die USA (New York, NY)
1994: Geburt Sohn Leon S. Freyermuth (Los Angeles, CA)
1997: Geburt Sohn George S. Freyermuth (Los Angeles, CA)
2001: Annahme der US-Staatsbürgerschaft (Phoenix, AZ)
2004: Promotion, summa cum laude (FU Berlin)
2005: Übersiedlung nach Deutschland (Berlin / Köln)
Für weitere Informationen bitte oben auf eins der vier Fotos klicken.
Tabellarischer Lebenslauf als pdf-Datei –>hier.
Verzeichnis schriftlicher Publikationen als pdf-Datei –>hier.
Verzeichnis mündlicher Publikationen als pdf-Datei –>hier.


